Mehr als 100.000 Fahrzeuge betroffen

Drohender Rückruf von Opel-Dieseln

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Nun trifft es auch Opel-Fahrer: Manipulationsverdacht erhärtet sich

Ein weiterer deutscher Autohersteller steht nun im Verdacht, seine Dieselfahrzeuge mit verbotenen Abschalteinrichtungen ausgestattet und verkauft zu haben. Auch wenn bisher nur Volkswagen die Manipulation durch spezielle Steuersoftware eingeräumt hat, sind längst viele weitere Hersteller betroffen, nun offensichtlich auch Opel.

Der bekannte Hersteller soll ein Steuerprogramm entwickelt und eingesetzt haben, welches die zusätzliche Abgasreinigung, die zur Reduktion von Stickoxid-Emissionen beiträgt, bei hohen Drehzahlen und in einem breiten Bereich der Außentemperaturen herunterregelt. Laut Opel sei diese Technik notwendig um den Schutz von Motorbauteilen gewährleisten zu können, die Staatsanwaltschaft ermittelt jedoch wegen des Verdachts auf Betrug.

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Betroffene Modelle

Laut Medienberichten sind folgende Diesel-Fahrzeuge aus den Baujahren 2012-2017 betroffen:

 

  • Cascada
  • Insignia
  • Zafira

Das Bundesverkehrsministerium verliert die Geduld: Razzien bei Opel

Das KBA habe die Staatsanwaltschaft Frankfurt im April 2018 über Anhaltspunkte des Vorliegens unzulässiger Abschalteinrichtungen bei Fahrzeugen von Opel informiert. Am Montag den 15.10.2018 hatten Ermittler Geschäftsräume des im vergangenen Jahr vom französischen PSA-Konzern übernommenen Unternehmens in Rüsselsheim und Kaiserslautern durchsucht. - Spiegel online vom 15.10.2018

 

Nach Auffinden einer fünften Abschalteinrichtung Anfang 2018, welche das KBA als unzulässig eingestuft hat, läuft eine amtliche Anhörung mit dem Ziel, die nun in den Medien zitierten Modelle Cascada, Insignia und Zafira mit einem verpflichtenden Rückruf zu versehen.

 

– Zitat aus dem Bundesverkehrsministerium

Womit müssen Opel-Fahrer rechnen?

Besuch der Werkstatt erforderlich

Fahrer von Opel-Dieseln müssen sich voraussichtlich auf einen oder mehrere Werkstattbesuche einstellen, bei denen die Motorsteuerung ihres Fahrzeuges angepasst wird. Diese Maßnahme wird derzeit bei insgesamt 6,3 Millionen Fahrzeugen verschiedener Hersteller vorgenommen und soll die Fahrzeuge umweltfreundlicher machen. Die Auswirkungen dieser Software-Updates sind äußerst umstritten, die Deutsche Umwelthilfe berichtet beispielsweise, dass verschiedene Fahrzeuge nach dem Update sogar mehr Schadstoffe ausstoßen und mehr Treibstoff benötigen, zudem gibt es keine ausreichenden Erkenntnisse über die mittel- und langfristigen Auswirkungen auf den Motor der Fahrzeuge.

Drohendes Fahrverbot

Auch mit einem Software-Update sind die betroffenen Diesel-Modelle von Opel grundsätzlich von Fahrverboten betroffen. Beispielsweise das Land Berlin hat erst kürzlich Einschränkungen für Besitzer von Euro-6-Dieseln nicht ausgeschlossen.

Wertverlust der Fahrzeuge

Opel könnte durch großangelegte Rückrufaktionen einen erheblichen Image-Schaden erleiden, der sich auch auf die betroffenen Fahrer von Opel-Fahrzeugen auswirken kann. Das Kraftfahrt-Bundesamt schreibt zu Rückrufaktionen auf seiner Website: Rückrufaktionen werden nur bei erheblichen Mängeln für die Verkehrssicherheit oder Umwelt ausgelöst. Es ist somit nicht ausgeschlossen, dass sich dieser Image-Schaden auch in einem Wertverlust der Fahrzeuge niederschlägt.

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