Entschädigung für Halter von Audi-Diesel

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Betroffene Modelle – ist Ihr Diesel auch dabei?

Fast alle Audi-Diesel sind mit illegalen Abschalteinrichtungen ausgestattet – insgesamt etwa 2 Millionen Fahrzeuge. Betroffen sind die Motoren EA 189 (Euro 5), EA 288 (Euro 5 und Euro 6), EA 896 gen2 (Euro 5) und EA 897 (Euro 5 und 6).

  • Audi A1 
  • Audi A3 
  • Audi A3 
  • Audi A4 
  • Audi A4 (3.0 TDI )
  • Audi A5 (2.0 TDI )
  • Audi A5 (3.0 TDI)
  • Audi A6 (2.0 TDI)
  • Audi A6 (3.0 TDI)
  • Audi A7 (3.0 TDI)
  • Audi A8 (3.0 TDI)
  • Audi Q2 (1.6 TDI und 2.0 TDI)
  • Audi Q3 (2.0 TDI Quattro)
  • Audi Q5 (2.0 TDI)
  • Audi Q5 (3.0 TDI V6)
  • Audi Q7 (3.0 TDI V6)
  • Audi SQ 5 (3.0 TDI)
  • Audi TT (2.0 TDI) 

Steht Ihr Fahrzeug nicht auf der Liste?

Wir sagen Ihnen, ob Sie vom Audi-Abgasskandal betroffen sind und verhelfen Ihnen zu Ihrem Recht.

Was Sie als Audi-Kunde jetzt tun müssen

Vorsicht Rückruf!

Fast 200.000 Audi-Diesel wurden wegen der illegalen Abgasmanipulationen auf Anweisung des KBA bereits zurückgerufen. Da in fast allen Modellen Abschalteinrichtungen eingesetzt wurden, ist mit weiteren Rückrufen zu rechnen. Pflichtrückrufen müssen Fahrzeughalter Folge leisten, da der Wagen sonst stillgelegt wird. Audi-Besitzer, die ein entsprechendes Schreiben erhalten, müssen in einer authorisierten Werkstatt ein Software Update aufspielen lassen. Sie müssen an der Aufforderung, an der Rückruf teilzunehmen, nicht sofort folgen. Dafür haben Sie haben bis zu 18 Monate Zeit. Diese Frist können sie nutzen, um sich zu informieren und beraten zu lassen.

 

So kommen Sie zu Ihrem Recht

Als betroffener Audi-Kunde im Diesel-Abgasskandal haben Sie Anspruch auf Schadenersatz. Wir helfen Ihnen, Ihre Rechte durchzusetzen und haben bereits zahlreiche Verfahren gegen Audi gewonnen. Ihre Chancen stehen jetzt besser denn je, denn nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs gegen VW schwenken die meisten Gerichte auf eine verbraucherfreundliche Linie ein.

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Der Fall Audi

Audi spielt in diesem größten Industrieskandal der Bundesrepublik eine zentrale Rolle. Der Ingolstädter Autohersteller hat die V6-Motoren mit 3,0 Liter Hubraum der Baureihe EA 897 entwickelt, die in zahlreichen Dieselfahrzeugen von Audi, Porsche  und VW stecken – und Audi-Ingenieure dachten bereits 2003 intensiv über Abgasmanipulationen nach. 

4 Manipulationsstrategien gleichzeitig

Schlechte Nachrichten sind im Volkswagen-Konzern nicht gerne gesehen – und so setzen die Entwickler ihre Betrugsabsichten in die Tat um. Prüfdokumente des KBA belegen, dass Audi bereits seit 2004 Abgasmanipulationen vorgenommen und bis zu 4 Manipulationsstrategien gleichzeitig eingesetzt hat.

Betroffen sind Fahrzeuge der Marken Audi, Porsche und VW. Allerdings stufte die Behörde nur eine Strategie, die sogenannte „Aufwärmfunktion“, als unzulässige Abschalteinrichtung ein und veranlasste einen Rückruf. Die übrigen Manipulationsstrategien nahm das Amt zur Kenntnis, verfolgte sie aber nicht weiter.

So schmutzig wie sonst keiner: Audis Luxuslimousine A8

Als übelste Audi-Dreckschleuder entpuppte sich bei Tests der Deutschen Umwelthilfe 2017 ein A8 4.2 TDI Euro 6. Die 150.000 Euro teure Limousine brachte es bei Tests auf einen Spitzenwert von 1.938 mg NOx/km. Der Grenzwert für Stickoxid-Emissionen liegt bei diesem Fahrzeug bei 80 mg NOx/km. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs: Betrugssoftware ist fast allen Audi-Modellen versteckt. Wie tief die Ingolstädter in den Diesel-Abgasskandal verstrickt sind, belegen u.a. 8 Rückrufaktionen, Millionenstrafen, Ermittlungsverfahren gegen Manager – und nicht zuletzt die zahlreichen Entscheidungen deutscher Gerichte, die Audi zu Schadenersatz verurteilt haben.

Chronik des Audi-Abgasskandals

08.06.2020: Der erste Strafprozess im Diesel-Abgasskandal kann starten. Das Landgericht München lässt die Anklage gegen Ex-Audi-Vorstandschef Rupert Stadler sowie gegen Wolfgang Hatz, den ehemaligen Leiter der Aggregate-Entwicklung von Volkswagen, und zwei weitere Manager zu.Das Verfahren soll im Herbst beginnen und dürfte mindestens bis Ende 2022 dauern; 176 Verhandlungstermine sind angesetzt.

 

05.06.2020: Erstes Urteil eines Oberlandesgerichts gegen Audi: Das OLG Koblenz verurteilt Audi zu Schadenersatz wegen vorsätzlich sittenwidriger Manipulation an einem Audi SQ5 3.0 TDI.

 

09.02.2020: Schredder-Orgien bei Audi. Das Magazin Business Insider berichtet, dass Audi-Mitarbeiter kurz nach Bekanntwerden des Abgasskandals 2015 Hunderttausende Dateien und Dokumente vernichtet haben.

08.11.2019: Audi hat bereits seit 2004 unzulässige Abschalteinrichtungen eingesetzt. Das KBA ordnet einen Rückruf für rund 40.000 ältere Euro-4-Diesel an.

 

31.07.2019: Die Staatsanwaltschaft München II erhebt gegen den ehemaligen Audi-Vorstandschef Rupert Stadler sowie drei weitere Manager Anklage wegen Betrug, Falschbeurkundung sowie strafbarer Werbung.

 

02.07.2019: Der Bayrische Rundfunk und das Handelsblatt decken auf, dass Audi-Entwickler und -Manager schon früh von den Software-Manipulationen gewusst haben.

 

11.10.2019: Das Landgericht München I verpflichtet Audi als Motorenhersteller zu Schadenersatz für einen manipulierten Porsche Macan S (Az. 3. O 15480/18). So entschied auch einen Tag zuvor das Landgericht Flensburg im Fall eines Porsche Cayenne S (10.10.2019, Az. 4 O 25/19). In einem weiteren Verfahren zu einem Porsche Cayenne Platinum Edition 3.0 TDI vor dem Flensburger Gericht durfte sich der Kläger aussuchen, ob Autohersteller Porsche oder Motorenhersteller Audi die Entschädigung zahlen muss (22.03.2019, Az. 3 O 115/18). Ähnlich entschied das Landgericht Essen (01.03.2020, Az. 16 O 265/18).

12.11.2018: Im ersten von insgesamt acht Rückrufen bittet Audi in Deutschland rund 31.000 Diesel mit V-TDI-Motoren in die Werkstätten. Insgesamt werden mehr als 150.000 Fahrzeuge zurückgerufen.

 

16.10.2018: Die Staatsanwaltschaft München II verhängt gegen Audi ein Bußgeld in Höhe von 800 Millionen Euro. Die Ermittlungen gegen Verantwortliche im Diesel-Abgasskandal laufen jedoch weiter.

 

02.10.2018: Volkswagen trennt sich von Audi-Chef Rupert Stadler.

 

18.06.2018: Die Staatsanwaltschaft München II ermittelt gegen Rupert Stadler und weitere Audi-Vorstandsmitglieder wegen Betrugs, Falschaussage und strafbarer Werbung. Stadler kommt in U-Haft.

 

15.05.2018: Das Landgericht Ingolstadt verurteilt Audi zu Schadenersatz an den Käufer eines A1. Audi habe die EU-Zulassungsregeln verletzt. (Az. 42 O 1199/17).

 

08.05.2018: Jetzt stehen auch die Audi-Modelle A6 und der A7 unter Manipulationsverdacht. In Deutschland sollen 33.000 Fahrzeuge betroffen sein, weltweit 60.000.

 

23.01.2018: Das KBA ordnet einen Zwangsrückruf für Audi-Diesel der Euro-6-Norm an. Betroffen sind 130.000 Fahrzeuge der Modelle A4, A5, A6, A7, A8, Q5, SQ5 und Q7.

16.06.2017: Das Emissions-Kontroll-Instituts (EKI) der Deutschen Umwelthilfe (DUH) stellt bei einem Diesel-Audi A8 4.2 TDI der Abgasstufe Euro 6 die höchsten Stickoxid-Emissionen aller bisher durch das EKI gemessenen Diesel-Pkw fest.

 

01.06.2017: Bei den Audi-Modellen A7 und A8 der Euro-Abgasnorm 5 werden Abgasmanipulationen festgestellt. Das Bundesverkehrsministerium fordert Audi zum Rückruf von 14.000 Autos in Deutschland auf.

 

06.02.2017: Die Staatsanwaltschaft München II lässt die Firmenzentrale von Audi in Ingolstadt durchsuchen und leitet ein Ermittlungsverfahren ein.

24.11.2015: Audi gibt zu, seine Drei-Liter-Dieselmotoren mit einer Manipulationssoftware ausgerüstet zu haben.

 

18.09.2015:Der Abgasskandal kommt ins Rollen: Die US-Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Authority) informiert die Öffentlichkeit, dass VW die Abgasreinigung seiner Dieselfahrzeuge mithilfe sogenannter Abschalteinrichtungen („Defeat Devices“) so manipuliert hat, dass sie auf dem Prüfstand die Grenzwerte für Stickoxid einhalten, aber im realen Fahrbetrieb ein Vielfaches ausstoßen.  

2009: Audi bringt mit dem Q7 seinen ersten, angeblich sauberen Diesel mit 3.0 Liter Motor in den USA auf den Markt. Gleichzeitig startet Volkswagen seine „Clean Diesel“-Kampagne mit dem EA 189-Motor.

2007: Auf der Motorshow in Detroit im Januar stellt Audi eine angeblich neue und umweltfreundliche Diesel-Technik vor. Tatsächlich sind illegale Abgasmanipulationen längst im Einsatz.

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