VW-Abgasskandal: Geschädigte haben Aussicht auf volle Rückerstattung des Kaufpreises - Weitere Informationen unter "Aktuelles".

Mandantenlogin

 

Staatsanwalt ist empört - KBA auf dem Prüfstand

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wurde lange Zeit von den Audi-Akteuren an der Nase herumgeführt. Hervor geht dies aus über 80.000 vertraulichen Dokumenten und nicht öffentlichen KBA-Bescheiden, die im Zusammenhang mit einer Recherche vom "Handelsblatt" und dem "Bayerischer Rundfunk" ausgewertet wurden. Aus den vorliegenden Unterlagen zum Dieselskandal geht hervor, dass sich die KBA-Verantwortlichen von den Audi-Akteuren auch noch nach Bekanntwerden des Abschaltautomatik-Betrugs täuschen ließen.

Die Staatsanwaltschaft München II, die gegen 27 Beschuldigte im Zusammenhang mit dem Diesel-Komplex bei Audi ermittelt, bemängelt, dass Erkenntnisse über illegale Abschalteinrichtungen zunächst an Audi herangetragen wurden, anstatt die Strafverfolgungsbehörden zu informieren.

In einem erneuten Brief vom Juni 2017 an den Präsidenten des KBA, Ekhard Zinke, machte sich ein Staatsanwalt Luft. Zum wiederholten Male wies er darauf hin, dass eine eingeschränkte Kooperation mit der Staatsanwaltschaft erfolgen muss - andernfalls besteht der klare Straftatbestand der (versuchten) Strafvereitelung. Auch eine Durchsuchung der Behörde ist vorstellbar.

Zum Handelsblatt-Artikel

Prof. Dr. Marco Rogert
Prof. Dr. Marco Rogert

Rechtsanwalt / Wirtschaftsjurist

E-Mail : office@ru-law.de

Telefon : +49 (0)211-310 638-0

Professur für Wirtschaftsrecht
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Fachanwalt für Transport- und Speditionsrecht

Weitere Meldungen

Reagieren Sie jetzt!

Innerhalb einer kostenlosen Erstberatung besprechen wir mit Ihnen Ihre Erfolgschancen. Geben Sie dazu auf der nachfolgenden Seite Daten zum Erwerb Ihres Fahrzeugs an, damit wir Ihren Fall individuell bewerten können.

Jetzt ersten Schritt vornehmen

Newsletter