2. Verhandlungstermin in der Musterklage

Was erwartet uns im VW Abgasskandal?

Möglich sind Details zur Nutzungsentschädigung, Zinsen und Verjährung

Was erwartet die rund 470.000 Diesel-Besitzer, die sich der Musterklage gegen VW angeschlossen haben, beim nächsten Prozesstermin? Professor Marco Rogert ist einer der Anwälte, welcher die Klägerseite vertritt. Er gibt einen kurzen Ausblick auf den mit Spannung erwarteten zweiten Verhandlungstag.

 

Bereits zum Auftakt der Musterfeststellungsklage hatte der Vorsitzende Richter Michael Neef einige Aussagen getroffen, die positiv für die Verbraucher zu werten waren. Unter anderem wurde die Zulässigkeit der Klage festgestellt und ein Großteil der vorgebrachten Klagepunkte als zulässig anerkannt. Überraschenderweise traf das Gericht darüber hinaus eine deutliche Aussage, dass Schadensersatz wegen vorsätzlicher, sittenwidriger Schädigung „sehr ernsthaft“ in Betracht kommt. Dies ist für alle Betroffenen im Diesel-Abgasskandal eine erfreuliche Nachricht, da auf dieser Rechtsgrundlage schon viele Urteile positiv für die Kläger entschieden wurden. Weiterhin hatte Richter Neef eine Einigung zwischen den Streitparteien angeregt und die Parteien aufgefordert, ernsthaft über einen Vergleich nachzudenken. Dieser Vergleich sei „sehr schwer, aber möglich", hatte der Vorsitzende Richter Michael Neef am ersten Verhandlungstag gesagt.

 

Auf dieser Grundlage ist davon auszugehen, dass im zweiten Verhandlungstermin in der Sammelklage gegen VW weitere Details zu der „Begründetheit“ bekanntgegeben werden.  Es ist gut möglich, dass sich das Gericht auch zu den wichtigen Themen Nutzungsentschädigung, Zinsen und Verjährung äußern. Alle diese Themen dürften für weitere Klagen im Abgasskandal von enormer Tragweite sein.

 

Als führende Anwaltskanzlei im Abgasskandal vertritt Rogert & Ulbrich die Musterfeststellungsklage gegen Volkswagen und hat bereits tausenden Geschädigten im Abgasskandal zu ihrem Recht verholfen.

 

Prof. Dr. Marco Rogert

Prof. Dr. Marco Rogert
Rechtsanwalt / Wirtschaftsjurist


E-Mail: office@ru-law.de

Telefon: +49 (0)211-310 638-0


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