OLG-Beschlüsse: Alle drei NRW-Oberlandesgerichte bescheinigen den Klagen im Abgasskandal überwiegende Erfolgsaussichten

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Rückruf von Mercedes-Benz Diesel-Fahrzeugen

Mehr als 280.000 Fahrzeuge sind alleine in Deutschland vom Rückruf betroffen

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Daimler Dieselskandal - Mercedes-Benz ruft Fahrzeuge zurück

Nach der Anordnung des deutschen Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) im Juni 2018 musste auch der Automobilhersteller Mercedes-Benz eine großangelegte Rückruf-Aktion starten. Rund 700.000 Fahrzeuge mit Diesel-Motoren sind in Europa betroffen, davon alleine in Deutschland circa 280.000 Autos. Genauso wie im Fall Volkswagen wurden auch bei Mercedes-Fahrzeugen die Abgas-Software manipuliert. Die Daimler AG muss deswegen die betroffenen Fahrzeuge zurücknehmen und mit einer neuen Abgas-Software ausstatten. 

Mercedes-Benz selbst teilte mit, dass ausschließlich Varianten der Euro 6b-Norm betroffen sind. Dabei geht es wohl vor allem um die Modelle Mercedes Vito, C-Klasse, V-Klasse und GLC mit den Motoren OM651, OM642., OM622 und OM626. Der Automobilhersteller betonte jedoch, dass zusätzlich auch noch andere Modellvarianten vom Rückruf betroffen sein können. Außerdem sind immer nur Fahrzeuge aus bestimmten Produktionszeiträumen betroffen, nicht ganze Modellreihen. Welche Fahrzeuge genau zurückgerufen werden, können Sie dem grauen Kasten entnehmen.

Trotz der Rückruf-Aktion und der angebotenen, neuen Software müssen Daimler-Kunden mit einem erheblichen Wertverlust und eventuellen Fahrverbot rechnen. Geschädigte Mercedes-Fahrer sollten sich daher vor den ersten Schritten rechtlichen Beistand suchen, um die verschiedenen Möglichkeiten der Entschädigung auszuloten.

Betroffene Modelle

  • V 220 CDI / Vito 116 CDI, Baureihe W/V 447, seit 2014
  • V 250 CDI
  • GLC 250 d, Baureihe X 253, seit 2015
  • GLC 220
  • ML 350 Blue Tec 4MATIC / GLE 350 d 4MATIC, Baureihe W 166, seit 2011
  • GL 350 BlueTEC 4MATIC / GLS 350 d 4MATIC, Baureihe X 166, seit 2012
  • GLE 350 d Coupé 4MATIC, Baureihe C 292, seit 2015
  • GLC 350 d 4MATIC, Baureihe X 253, seit 2016
  • GLC 350 d 4MATIC Coupé, Baureihe C 253, seit 2016
  • Vito 109 CDI, Baureihe 447, seit 10/2014
  • Vito 111 CDI, Baureihe 447, seit 10/2014
  • C 180 BlueTEC, Baureihe W/S 205, 2014-2015 & 2015-04/2018
  • C 180 d, Baureihe W/S 205, 2014-2015 & 2015-04/2018
  • C 200 BlueTEC, Baureihe W/S 205, 2014-2015 & 2015-04/2018
  • C 200 d (nur in Verbindung mit Schaltbetriebe), Baureihe W/S 205, 2014-2015 & 2015-04/2018

Das Kraftfahrtbundesamt macht ernst

"Nach Freigabe des Maßnahmenpakets durch das KBA wird der Fahrzeughalter im Zeitraum von rund 18 Monaten mehrfach zur Teilnahme an der Rückrufaktion aufgefordert", teilen die Behörden mit. - Focus online vom 21.08.2018

Der Bund wird für deutschlandweit 238.000 Daimler-Fahrzeuge wegen unzulässiger Abschalteinrichtungen unverzüglich einen amtlichen Rückruf anordnen.

  • Zitat aus dem Bundesverkehrsministerium

Womit müssen Mercedes-Fahrer rechnen?

Ablauf Rückruf

Innerhalb von 18 Monaten werden alle betroffenen Daimler-Fahrzeuge zurückgerufen. Dafür werden Sie mehrere Schreiben erhalten, in denen Sie aufgefordert werden an der Rückruf-Aktion teilzunehmen und Ihr Fahrzeug in einer Werkstatt updaten zu lassen. Die Erfahrung im VW-Skandal hat jedoch gezeigt, dass es nach einem Software-Update erhebliche Probleme mit dem Fahrzeug geben kann. Viele Kunden entscheiden sich daher gegen eine Aufrüstung. Da es sich um eine behördliche Aktion handelt, kann eine Verweigerung des Rückruf verschiedene Folgen haben. Alternativen zum Rückruf oder Verkauf ist die Rückabwicklung, am besten besprechen Sie Ihre Optionen mit einem Fachanwalt.

Fahrverbote

Zwar arbeitet die Daimler AG an dem passenden Software-Update, das bedeutet jedoch nicht, dass ein zurückgerufenes Fahrzeug nicht von einem Diesel-Fahrverbot betroffen sein kann. Das beschlossene Software-Update auf dem Diesel-Gipfel im Sommer 2018 wird von ADAC und EU immer noch negativ bewertet: Die Gefahr von schnellerem Bauteil-Verschleiß sei zu hoch und die tatsächliche Schadstoffreduktion zu niedrig. Erst kürzlich hat das Land Berlin verkündet, dass Einschränkungen für Besitzer von Euro-6-Dieseln nicht ausgeschlossen sind. Das bedeutet das trotz eines Updates die Zukunft der Diesel-Fahrzeuge weiterhin unsicher bleibt.

Wertverlust

Durch die großangelegte Rückruf-Aktion von Mercedes-Benz musste der Automobilhersteller einige Image-Schäden einstecken. Nach Jahren der Rekordgewinne befindet sich der Konzern derzeit auf einer Talfahrt und diese kann sich auch auf den Fahrzeughalter auswirken. Denn es ist nicht ausgeschlossen, dass die Rückruf-Aktion mit einem erheblichen Wertverlust der Fahrzeuge einhergeht. Ein Weiterverkauf Ihres Mercedes-PKWs könnte für Sie daher ein finanzieller Verlust bedeuten. Machen Sie daher lieber früher als später Ihre Ansprüche gegenüber dem Verkäufer und Hersteller geltend.

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