Rechtsanwälte für geschädigte VW-Kunden.
• Rücktrittsrecht ausüben 
• Schadensersatz fordern
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Wurden Sie auch von VW arglistig getäuscht und zum Rückruf aufgefordert?

In den von unserer Kanzlei geführten Verfahren vor dem LG Krefeld (Az.:2 O 83/16 und 2 O 72/16) wurde den Klägern das Rücktrittsrecht zugesprochen. Damit folgt das LG Krefeld der Linie des OLG Celle und des OLG Hamm, die in Beschlüssen in jedem Einzelfall den Klägern hinreichende Erfolgsaussichten für den Rücktritt bescheinigt haben. Wir raten Ihnen daher als Anwälte von Ihrem Rücktrittsrecht Gebrauch zu machen. Mit den vorstehenden Entscheidungen ist auch eine Trendwende in der Rechtsprechung in NRW erreicht. Entscheidend ist stets auch das, was von Ihrem Rechtsanwalt vorgetragen wird. Denn das Gericht befindet nur über den vorgetragenen Prozessstoff und nicht über alles, was in der Presse veröffentlicht wurde. Dies wird Beibringungsgrundsatz genannt. Deshalb wählen Sie sich Ihre Fachleute ebenso sorgfältig aus, wie Sie es bei Ihrer Arztwahl gewohnt sind.

1. Wahlrecht ausüben!
Sie besitzen ein Wahlrecht zwischen Nachbesserung/Nacherfüllung, Rücktritt (früher Wandlung genannt) und Minderung. Dieses gilt für jeden Fall der arglistigen Täuschung auch eines Dritten (Autohaus hat nicht getäuscht aber die VW AG). Ansonsten gilt im Gewährleistungsrecht stets der Grundsatz, dass zunächst zur Nacherfüllung aufzufordern ist. Im Fall der Unmöglichkeit der Nacherfüllung und im Fall der Unzumutbarkeit der Nacherfüllung kann aber wiederum davon Abstand genommen werden. In den zitierten Entscheidungen des LG Krefeld hielt das Gericht die Nacherfüllung in jeder Hinsicht für unnötig. Ferner wurde klar durch das Landgericht Krefeld zum Ausdruck gebracht, dass die Minderung nicht zielführend ist.

2. Kein zurück!
Wenn Sie sich einmal festgelegt haben und die Rückrufaktion (Nachbesserung) wurde durchgeführt, gibt es kein zurück mehr. Sie können nach dem Rückruf weder auf den Rücktritt noch die Minderung optieren. Deshalb ist es auch das oberste Ziel von VW, jeden zur Teilnahme am Rückruf zu drängen. Die Androhung von VW, der TÜV oder die DEKRA würden bei der nächsten Hauptuntersuchung nicht mehr die HU-Plakette erteilen, entbehrt jeder rechtlichen und tatsächlichen Grundlage. Durch die Teilnahme am Rückruf ändert sich an dem aktuellen Genehmigungsstand des Fahrzeuges nichts (Gutachten Prof. Dr. Martin Führ), so dass das Fahrzeug sowohl vor als auch nach der Maßnahme mangels Genehmigung keine Betriebserlaubnis aufweist. Daher ist es auch eine leere Drohung wenn mit dem Entzug der nicht vorhandenen Erlaubnis gedroht wird. 

3. Gewährleistungsfrist läuft ab!
Ihre Ansprüche verjähren weiter! Neue Mängel, die als Folge des Rückrufs entstehen, verjähren mit derselben Frist wie die alte Gewährleistungsfrist (Neuwagen - 2 Jahre ab Übernahme des Fahrzeuges; Gebrauchtwagen in der Regel 1 Jahr ab Übernahme des Fahrzeugen, gegenüber VW direkt erst in der Regel zum 31.12.2018 (§ 438 III BGB). Das Rückrufschreiben von VW orientiert sich an der Rechtsprechung des BGH. Die Formulierungen wurden so gewählt, dass es sich um eine freiwillige Aktion von VW handelt, so dass es in diesem Fall trotz neuer Mängel keine neue Gewährleistungsfrist gibt!


4. Kein Anspruch gegen Händler - Anspruch gegen VW!
Wir vertreten die Rechtsauffassung, dass es nach Ablauf der Gewährleistungsfrist nur noch zielführende Ansprüche gegen die VW AG gibt. Diese hat die Systemsteuerungssoftware über Bosch bestellt, bezahlt und für jedes einzelne Fahrzeug getestet. Von dort kam auch die Entscheidung für alle Marken SEAT, SKODA und AUDI, die Motoren nebst Software so einzusetzen. Eine eigene Befugnis der Konzerntöchter der VW AG über die Auswahl von Motoren und deren Beschaffung zu entscheiden bestand nicht. 

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Sind alle Marken betroffen?
Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages belastet mit einem Rechtsgutachten alle Autohersteller schwer (siehe Bericht Spiegel online vom 5.4.2016). Danach stehen alle Autohersteller von Dieselfahrzeugen im Verdacht, eine Abschaltvorrichtung (defeat device) zu verwenden. Durch das Gutachten des Kraftfahrtbundesamtes steht fest, dass fast ausnahmslos jedes gemessene Fahrzeug um ein Vielfaches die gesetzlichen Grenzwerte tatsächlich überschreitet. Die neue Liste der betroffenen Fahrzeuge können Sie weiter unten über das Menü "Liste betroffener Fahrzeuge" abrufen. Die Deutsche Umwelthilfe e.V. hat auch aktuell produzierte Fahrzeuge mit EURO 6 getestet und veröffentlichte ihren Bericht am 07.09.2016. Zu den schmutzigsten Fahrzeugen gehörten: Ford Mondeo 2.0 Duratorq TDCi, der Nissan Qashqai 1.6 dCi sowie der Renault Scenic 1.6 dCi.

Wir beraten jetzt neben den Geschädigten des VW - Abgasskandals auch alle anderen Betroffenen der Marken:
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