• Rücktrittsrecht ausüben

    Tel.: 0211/310638

  • Schadensersatz fordern

    Tel.: 0211/3106380

ALLE MARKEN BETROFFEN?

Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages belastet mit einem Rechtsgutachten alle Autohersteller schwer (siehe Bericht Spiegel online vom 5.4.2016). Danach stehen alle Autohersteller von Dieselfahrzeugen im Verdacht, eine Abschaltvorrichtung (defeat device) zu verwenden. Seit letzter Woche steht nun durch das Gutachten des Kraftfahrtbundesamtes fest, dass fast ausnahmslos jedes gemessene Fahrzeug um ein Vielfaches die gesetzlichen Grenzwerte tatsächlich überschreitet. Die neue Liste der betroffenen Fahrzeuge können Sie weiter unten über das Menü "Liste betroffener Fahrzeuge" abrufen.

Wir beraten jetzt neben den Geschädigten des VW - Abgasskandals auch alle anderen Betroffenen der Marken 
BMW, MERCEDES, Renault und Porsche im Rahmen einer Erstberatung kostenlos.

Sie wurden auch von VW arglistig getäuscht und wurden zum Rückruf aufgefordert?

Das müssen Sie wissen:

1. Wahlrecht ausüben!
Sie besitzen ein Wahlrecht zwischen Nachbesserung/Nacherfüllung, Rücktritt (früher Wandlung genannt) und Minderung. Dieses gilt für jeden Fall der arglistigen Täuschung auch eines Dritten (Autohaus hat nicht getäuscht aber die VW AG).

2. Kein zurück!
Wenn Sie sich einmal festgelegt haben und die Rückrufaktion (Nachbesserung) wurde durchgeführt, gibt es kein zurück mehr. Sie können nicht nach dem Rückruf noch auf den Rücktritt oder die Minderung optieren. Deshalb ist es auch das oberste Ziel von VW, jeden zur Teilnahme am Rückruf zu drängen.

3. Gewährleistungsfrist läuft ab!
Ihre Ansprüche verjähren weiter! Neue Mängel, die als Folge des Rückrufs entstehen, verjähren mit derselben Frist wie die alte Gewährleistungsfrist (Neuwagen - 2 Jahre ab Übernahme des Fahrzeuges; Gebrauchtwagen in der Regel 1 Jahr ab Übernahme des Fahrzeugen, gegenüber VW direkt erst in der Regel zum 31.12.2018 (§ 438 III BGB). Das Rückrufschreiben von VW orientiert sich an der Rechtsprechung des BGH. Die Formulierungen wurden so gewählt, dass es sich um eine freiwillige Aktion von VW handelt, so dass es in diesem Fall trotz neuer Mängel keine neue Gewährleistungsfrist gibt!

4. Kein Anspruch gegen Händler - Anspruch gegen VW!
Wir vertreten die Rechtsauffassung, dass es nach Ablauf der Gewährleistungsfrist nur noch zielführende Ansprüche gegen die VW AG gibt. Diese hat die Systemsteuerungssoftware über Bosch bestellt, bezahlt und für jedes einzelne Fahrzeug getestet. Von dort kam auch die Entscheidung für alle Marken SEAT, SKODA und AUDI, die Motoren nebst Software so einzusetzen. Eine eigene Befugnis der Konzerntöchter der VW AG über die Auswahl von Motoren und deren Beschaffung zu entscheiden bestand nicht. 

Wir prüfen Ihren Einzelfall - Erstberatung kostenlos!

 Rufen Sie uns an: 0211-3106380

Gerne auch unten auf der Seite über das Kontaktformular

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